Airlock Microgateway 5.0 ist ab sofort verfügbar und unterstützt Unternehmen dabei, ihre Kubernetes-Cluster nach dem Support-Ende von Ingress NGINX zukunftssicher zu betreiben. Der Handlungsbedarf ist für viele Plattformteams akut: Seit Ende März gibt es keine weiteren Releases, Bugfixes oder Security-Updates für den weit verbreiteten Kubernetes-Ingress-Controller.
Für viele Organisationen ist das ein sicherheitsrelevanter Wendepunkt. Erst Anfang Februar 2026 wurde eine Schwachstelle (CVE-2026-24512) in Ingress NGINX öffentlich, die es Angreifern erlaubt, über manipulierte Routing-Konfigurationen Schadcode einzuschleusen und auf gespeicherte Secrets zuzugreifen. In einem Umfeld ohne künftige Sicherheitsupdates steigt das Risiko erheblich.
Gleichzeitig ist klar: Es geht nicht nur darum, einen alten Controller zu ersetzen. Die bisherige Ingress API stößt in modernen Kubernetes-Umgebungen zunehmend an Grenzen. Die Ingress-API wird in Kubernetes nicht weiterentwickelt; die Gateway API gilt als Nachfolger für moderne, besser strukturierte Traffic- und Policy-Modelle.
„Das Ende von Ingress NGINX zwingt viele Teams dazu, jetzt Entscheidungen zu treffen, die sie eigentlich noch aufgeschoben hatten“, sagt Stefan Dietiker, Produkt Manager bei Airlock. „Wer heute migriert, sollte nicht einfach den nächsten Ingress-Controller einbauen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um auf eine Kubernetes-native Architektur umzusteigen, die Traffic-Management, Filterung, Authentisierung und Autorisierung zukunftssicher zusammenführt.“
Airlock Microgateway 5.0: mehr als ein Ersatz für Ingress NGINX
Airlock Microgateway 5.0 adressiert genau diesen Bedarf. Die Lösung unterstützt die Gateway API und verbindet moderne Kubernetes-Netzwerkmodelle mit Sicherheitsfunktionen, die Unternehmen in produktiven Umgebungen tatsächlich brauchen: vorgelagerte Authentisierung, feingranulare Autorisierung, starke Deny-Regeln und deklarative Konfiguration für die Integration in GitOps- und CI/CD-Prozesse.
Funktional setzt das Microgateway auf den modernen Proxy Envoy, der für Cloud- und Microservice-Architekturen entwickelt wurde. Regeln für Traffic, Authentisierung und Autorisierung werden direkt im Cluster umgesetzt, ohne dass Anwendungen angepasst oder zusätzliche Sidecar-Container benötigt werden. Hybride Cluster, Multi-Cloud-Setups und Service-Mesh-Architekturen lassen sich problemlos kombinieren, ohne Bindung an einzelne Anbieter.
Airlock Microgateway ist derzeit die einzige offiziell gelistete Gateway-API-Implementierung, die Kubernetes-native Web Application and API Protection (WAAP) mit Gateway-API-Unterstützung kombiniert und Red-Hat-OpenShift-zertifiziert ist. Weiterer Pluspunkt: Als europäischer Hersteller mit über 20 Jahren Erfahrung im Application-Security-Bereich bringt Airlock viel Expertise mit und genießt hohes Vertrauen bei Kunden und Partnern.
Neuerungen des Airlock Microgateway 5.0:
„Für viele Teams geht es jetzt nicht nur um den Ersatz eines Ingress-Controllers, sondern um die Modernisierung ihrer Kubernetes-Sicherheitsarchitektur“, so Stefan Dietiker. „Airlock Microgateway 5.0 bietet dafür nicht nur moderne Sicherheitsfunktionen, sondern löst zugleich zentrale Schwächen klassischer Ingress API-basierter Lösungen, wie die begrenzte Routing-Funktionalität, eingeschränkte Portierbarkeit durch herstellerspezifische Annotationen und schwierige Rollenteilung im Kubernetes-Cluster.“
Mit Airlock Microgateway 5.0 können Unternehmen den erzwungenen Abschied von Ingress NGINX nutzen, um ihre Kubernetes-Sicherheitsarchitektur grundlegend zu modernisieren – weg von herstellerspezifischen Annotationen, hin zu einem modernden und rollenbasierten Kubernetes-nativen Sicherheitsansatz auf Basis der Gateway API.
Eines der Unternehmen, das beim Schutz seiner Anwendungen bereits auf das Airlock Microgateway vertraut und damit eine zukunftsfähige Basis für den sicheren Datenaustausch im Schweizer Gesundheitswesen schafft, ist die Health Info Net AG (HIN). „Airlock Microgateway hat uns überzeugt, weil die Lösung unsere Security-Prinzipien ideal unterstützt und gleichzeitig konsequent auf containerbasierte Architekturen ausgerichtet ist. Die cloudnative und skalierbare Architektur sowie die enge technische Zusammenarbeit waren für uns zentrale Faktoren“, so Mohammad Alavi, Mitglied der Geschäftsleitung und CTO bei der Health Info Net AG (HIN).
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Über Airlock
Der Airlock Secure Access Hub vereint seit 20 Jahren die kritischen IT-Sicherheitsthemen der Filterung und Authentisierung zu einem gut abgestimmten Gesamtpaket, das Maßstäbe in Sachen Bedienbarkeit und Services setzt. Der Secure Access Hub deckt alle wichtigen Funktionen der modernen Applikationssicherheit ab: von einer durch Fachjournalisten ausgezeichneten Web Application and API Protection (WAAP), über ein Microgateway für Sicherheit in Kubernetes-Umgebungen, hin zu einem Identitäts- und Zugriffsmanagement (IAM) mit integrierter starker Authentifizierung. Die IT-Sicherheitslösung Airlock schützt mehr als 30 Millionen aktive, digitale Identitäten und 30.000 Back-Ends von über 600 Kunden auf der ganzen Welt. Weitere Informationen unter https://www.airlock.com.
Airlock ist eine Security Innovation des Schweizer Softwareunternehmens Ergon Informatik AG. Das Unternehmen wurde 1984 gegründet, zählt rund 450 Mitarbeiter und wurde wiederholt als einer der beliebtesten Arbeitgeber der Schweiz ausgezeichnet.